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Johannes der Täufer

Johannes der Täufer

Nach dem Lukasevangelium (Lk1, 5 -25) war Johannes der Sohn von Elisabeth und des Zacharias; er wurde etwa ein halbes Jahr vor Jesus geboren. Elisabeth wurde in der Schwangerschaft von Maria besucht, die dann bei ihr blieb bis zur Geburt von Johannes.

Als Erwachsener begab sich Johannes in die Wüste und verschwand aus der Geschichte, erst um das Jahr 28 wird er als Bußprediger erwähnt. Sogar in den römischen Berichten des Geschichtsschreiber Flavius Josephus wird er dann aber erwähnt. Johannes lebte als Asket in der Wüste, trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er aß Heuschrecken und wilden Honig, so verkündete er am Jordan das Kommen des verheißenen Messias und Taufte die Menschen als Symbol für die Rettung im kommenden

Johannes taufte auch Jesus im Jordan, wahrscheinlich an der heute Qasr el Jahud genannten Stelle bei Bethanien - dem heutigen al-Eizariya auf der Ostseite des Flusses nahe des Toten Meeres (Johannesevangelium 1, 28).

Herodes Antipas, ließ Johannes gefangen nehmen, weil Johannes ihn öffentlich als Sünder und schlechten Menschen bezeichnet hatte. Zur Strafe wurde Johannes enthauptet

 

Das Datum seines Gedenktages wurde entsprechend der Angaben des Lukasevangeliums (1, 26. 38) im Westen vom liturgischen Datum der Geburt Jesu her errechnet: drei Monate nach Mariä Verkündigung und sechs Monate vor Weihnachten. So ergab sich das (antike) Datum der Sommersonnenwende, der 24. Juni als längster Tag des Jahres. Neben Jesus und Maria ist Johannes der einzige Heilige, dessen Geburtstag gefeiert wird, woran seine besondere Bedeutung deutlich wird.

Das Brauchtum am Johannestag ist weniger aus seiner Person als aus dem Datum geboren: Johannes- oder Sonnwendfeuer werden weithin an diesem Tag abgebrannt; oft auch mit Tanz um das Johannisfeuer. Das vor allem auf Bergen stattfindende Feuer ist ein altes Symbol für die Sonne und damit für Christus.

Unser Diözesan Heiliger, der Heilige Wolfgang

Der „Heilige Wolfgang“ unser Diözesan Heiliger wurde als Sohn freier, aber nicht adliger Eltern geboren. Wolfgang erhielt Privatunterricht bei einem Pfarrer, ab seinem 7. Lebensjahr besuchte er die Klosterschule auf der Bodenseeinsel Reichenau. Durch die Vermittlung seines Freundes Heinrich konnte er seine Studien in Würzburg fortsetzen.

Wolfgang wurde 964 Benediktinermönch im Kloster Einsiedeln und 968 von Bischof Ulrich von Augsburg zum Priester geweiht.

Sein Abt Otmar befahl ihm als Glaubensbote durch Süddeutschland zu ziehen. Bischof Pilgrim von Passau der Wolfgang Erfolge sah schlug ihn als Bischof von Regensburg vor. Von 972 bis zu seinem Tod war Wolfgang der Bischof von Regensburg. Wolfgang gründete viele Klöster und modernisierte viele Bestehende. 973 stimmte er der Abtrennung Böhmens von seinem Bistum zu und ermöglichte die Errichtung des Bistums Prag.

 

Legenden betonen die heilkräftigen und das Böse abwehrenden Kräfte Wolfgangs. Er soll Besessene, Blinde und Aussätzige geheilt haben und bei einer Hungersnot teilte er Getreide aus.

Eine Legende erzählt von Wolfgangs Einsiedlerleben am heutigen Wolfgangsee, den er seit seiner Missionstätigkeit besonders zugetan war. Er bewohnte demnach eine Höhle auf einem Berg und führte ein strenges Leben. Sein Einsiedlerleben wurde aber durch den Teufel gestört, welcher immer wieder versuchte, Wolfgang zu vernichten, so dass Wolfgang beschloss, sich an einem freundlicheren Ort eine Klause zu erbauen. Er warf seine Axt ins Tal hinab und gelobte, an dem Ort, an dem er sie wieder finden werde, eine Kirche zu erbauen. Unverzüglich begann Wolfgang mit dem Bau von Kirche und Klause, doch waren die Schwierigkeiten für diesen Bau mitten in der Wildnis groß; da bot sich der Teufel zur Mithilfe an unter der Bedingung, dass das erste lebende Wesen, das die Kirche betrete, ihm gehöre. Das erste lebende Wesen, das nach der Fertigstellung das Kirchlein betrat, war ein Wolf, den der Teufel voller Wut packte und mit ihm durch ein Loch in der Kirchendecke davonfuhr.

Wolfgang lebte demnach insgesamt sieben Jahre in der Einöde, bis sein Aufenthaltsort von einem Jäger entdeckt wurde und eine Abordnung aus Regensburg ihn bat, doch wieder den bischöflichen Stuhl einzunehmen.

Sein vielseitiges und umsichtiges Handeln in Regensburg brachte ihm schon zu Lebzeiten die Verehrung des Volkes ein.. Er versuchte besonders, die Bildung und das geistliche Leben des Klerus und der Orden zu fördern. Wolfgang war in seinem Bistum außerordentlich beliebt, nicht zuletzt wegen seiner großen Menschenfreundlichkeit und Güte, seiner großen Demut und Bescheidenheit.

994 starb Wolfgang auf einer Reise bei Pupping,

Wolfgangs Leichnam wurde nach Regensburg gebracht und im Kloster St. Emmeram bestattet. 1052 wurden seine Gebeine durch Papst Leo IX. feierlich erhoben. Das Grab befindet sich heute in der Wolfgangs-Krypta von St. Emmeram. Ein Zahn wird als Reliquie im Wolfgang-Altar der Kirche des ehemaligen Klosters Mondsee verwahrt.

 

Heilige Barbara

Die Heilige Barbara, kenn so gut wie jeder, in vielen Kalendern ist der 4. Dezember als Namensfest der heiligen Barbara ausgewiesen. Allerdings ist es ziemlich unsicher ob es die Heilige Barbara wirklich gab. Es lässt sich nicht trennen, was reine Legende ist und was wirklich passiert ist. Das einzig sichere ist, dass Barbara als Märtyrerin verehrt wurde.

Nach der Legende lebte die Tochter eines reichen griechischen Kaufmanns im heutigen Izmit in der Türkei. Im Jahr 306 soll sie gestorben sein, denn ihr heidnischer Vater hat Barbara in einen Turm eingeschlossen, weil er auf seine bildschöne junge Tochter eifersüchtig war und eine Heirat verhindern wollte. Als ihr Vater wieder einmal auf Reisen war, ließ Barbara sich heimlich taufen. Anschließend flüchtete sie sein und fand Unterschlupf bei einem Hirten, der sie schließlich verriet. Ihr Vater soll vor Gericht gebracht haben und das Todesurteil selbst vollzogen haben. Dannach soll er aber von einem Blitzschlag getroffen worden sein. Deshalb wird Barbara mit dem Blitz in Verbindung gebracht, bei Stürmen werden Gebete an sie gerichtet.

Aus demselben Grund ist sie die Schutzheilige der Artillerie. Ihr Bildnis wurde früher häufig auf Waffenlagern und Pulvermagazinen aufgestellt. Dargestellt wird die Heilige außerdem mit dreifenstrigem Turm, Kelch, Hostie, Schwert oder Fackel. Mit Letzterer deshalb, weil Barbara vor ihrer Verurteilung mit brennenden Fackeln gequält worden sein soll. Seit dem Mittelalter gehört die Heilige auch zu den 14 Nothelfern und wird besonders zum Schutz vor jähem Tod und als Beistand der Sterbenden angerufen.

Der Barbaratag ist vor allem seit dem 17. Jahrhundert in Europa mit besonderen Bräuchen verbunden. So die Sitte, an dem Tag Weiden-, Kirschbaum- oder Forsythienzweige im Garten zu schneiden und in einem Krug mit Wasser in die Wohnung zu stellen. Die Zweige sollen dann bis Weihnachten aufblühen.

Der Heilige Franz von Assisi

Heute geht es um einen ganz bekannten Heiligen, es geht um Franz von Assisi

Franziskus oder Francesco Giovanni wurde 1181 oder 1182 als der Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers geboren. Er führte ein fröhliches und sorgloses Leben. Er kämpfte Mehrere Jahre als Ritte in verschiedenen Schlachten. 1202 wurde er nach einer Schlacht gefangengenommen und über ein Jahr in Perugia festgehalten. Während seiner Gefangenschaft wurde er schwer krank und dachte über sein Leben nach. 1205 beteiligte er sich wieder an einem Feldzug, jedoch hatte er unterwegs in einem Traum eine Vision, die ihn vom Soldatenleben Abschied nehmen und nach Assisi zurückkehren ließ. Doch in seiner Heimatstadt begegneten ihn die Menschen mit Spott und Verachtung, Francesco ging aber geduldig und mit fröhlichem Antlitz sowie einem gütigen Gesichtsausdruck mit den Menschen um.

Weil er die kleine Kirche San Damiano etwas außerhalb von Assisi wieder herrichten wollte verkaufte er einfach einige Ballen Tuch seines Vaters. Sein Vater wurde sehr ärgerlich und lies Franziskus einsperren, als er seinen Sohn zur Rede stellte, soll dieser sich seine Kleider ausgezogen haben und auf sein Erbe verzichtet haben. Von nun an sah er nur noch Gott als seinen Vater an.

Franziskus lebte von nun an zwei Jahre in der Kirche San Damiano und baute zwei weitere Kirchen wieder auf.

Sein Lebensstil, seine glühende Liebe zu Gott und zur Schöpfung, sowie seine Zuneigung zu den Menschen begeisterte immer mehr Menschen in und um Assisi. Es folgten ihm immer mehr Menschen und so bat er 1210 Papst Innozenz III. um die Erlaubnis einen Orden zu gründen.

Franziskus war viel unterwegs, so wollte er 1212 ins Heilige Land reisen, jedoch ging sein Schiff unter und so musste er umkehren. Er zog dann als Wanderprediger nach Damatien und Frankreich. 1215 bereiste er Spanien und gründete in Santiago de Compostela und in Madrid jeweils ein Kloster.

Immer mehr Menschen wollten Franziskus nachfolgen und so entstanden viele Franziskanerklöster auch nördlich der Alpen.

Franziskus beeindruckte die Menschen durch sein sanftmütige Demut allen Menschen und Tieren gegenüber. In seinem Sonnengesang (Laudato Si: https://www.youtube.com/watch?v=k7ArkAOn688 )

spricht Franziskus davon, dass alle Geschöpfe seine Schwester und Bruder sind, auch Sonne, Mond und sogar der Tod.

1221 gab es in ganz Europa, in Nordafrika und im Heiligen Land Franziskanerklöster, 1222 zog sich Franziskus in die Einsamkeit von La Verna, einem kleinen Kloster zurück. Leider wurde durch die Entbehrungen und die Erschöpfung seine Gesundheit angegriffen und drohte zu erblinden.

An 3. Oktober 1226 starb Franziskus in dem von ihm gegründeten Kloster Portiuncula unterhalb von Assisi, der Legende nach sang er an seinem letzten Tag gemeinsam mit seinen Ordensbrüdern und als er starb zwitscherten die Lerchen, heftig und plötzlich in die folgende Stille hinein.

Im Downloadbereich findest Du ein Ausmalbild vom Heiligen Franz von Assisi.

Der Heilige Florian, Patron der Feuerwehr

Sicher kennst du den heiligen Florian, möglicherweise bist du ja sogar bei der Kinder- oder Jugendfeuerwehr, denn der Hl. Florian ist der Patron der Feuerwehr

Wann Florian geboren ist, wissen wir nicht, nur dass er 304 in Enns in Österreich gestorben sein soll.

Florian war der Stellvertreter des Statthalters der römischen Provinz Ufer-Noricum, Aquilinus. Nach seiner Pensionierung lebte er im heutigen St. Pölten.

Während Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian wurden in Enns 40 Christen verhaftet, gefoltert und Martern eingesperrt. Florian erfuhr davon und eilte nach Enns um ihnen gegenüber seinem früheren Vorgesetzten beizustehen. Aber auch Florian wurde verhaften, da er sich weigerte, dem Christentum abzuschwören. Er wurde der Überlieferung nach mit Knüppeln geschlagen und zum Tod verurteilt.

Die Überlieferung berichtet, dass zunächst niemand bereit war, die Hinrichtung an Florian zu vollziehen. Schließlich stieß ein Soldat ihn doch mit einem Mühlstein um den Hals ins Wasser; als der Soldat dem Ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er. Florian sei aber wieder aufgetaucht, die Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln bewacht worden, um sie vor Schändung durch die Heiden zu bewahren. In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria, einer frommen Frau, mit der Aufforderung, ihn zu bestatten, was diese auf ihrem Landgut - an der Stelle des heutigen Stiftes der Augustiner-Chorherren in St. Florian - umgehend tat. Die Ochsen, die den Leichnam beförderten, seien vor Durst völlig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand - der noch heute fließende Floriansbrunnen.

Am Ort der Quelle in St. Florian sollen viele Wunder geschehen sein. An die Überlieferung von der Quelle schließt sich die Tradition vom Wasserheiligen Florian an, als solcher wurde er schließlich zum Patron gegen Feuergefahren. Aber im 15. Jahrhundert setzte sich - die Überlieferung durch, die heute seine Bedeutung begründet: dass er in seiner Jugend ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben soll.

Florian ist der erste österreichische Märtyrer und Heilige und er ist einer der 14 Nothelfer. Besonders verbreitet ist die Verehrung seit jeher in Österreich, Bayern, Südtirol und Böhmen, seit dem 11. Jahrhundert auch in Polen,und seit dem 15. Jahrhundert in Ungarn. Seit 1971 ist Florian Patron der Diözese Linz, seit 2004 ist er neben Leopold Landespatron von Oberösterreich.

 Im Downloadbereich findest Du ein Ausmalbild vom Heiligen Florian.